Der Kreativbereich zieht viele Existenzgründer an. Freischaffende Künstler, Betreiber von Kulturbüros, Grafiker, Designer u. a. wagen den Schritt in die Selbstständigkeit aber oft ohne Branchenkenntnisse und Erfahrung im Kulturbetrieb. Eine Initiative der Bundesregierung bietet hier Unterstützung.
Die Bundesregierung hat die Initiative Kultur- und Kreativwirtschaft im Jahr 2007 ins Leben gerufen. Diese zielt ausdrücklich darauf ab, die Wettbewerbsfähigkeit der Kultur- und Kreativwirtschaft zu stärken und das dort vorhandene Potenzial an Arbeitsplätzen auszuschöpfen. Zu diesem Zweck bereitet die Initiative umfangreiche Informationen auf und bietet intensive Beratung an.
Aktivitäten
Die Initiative veranstaltet Regionalkonferenzen zu wichtigen Themen aus der Kultur- und Kreativwirtschaft. Im Vordergrund steht dabei der Aufbau von Netzwerken in der Kulturszene. Regelmäßig bietet sie auch bundesweite Veranstaltungen an, z. B. im April in Berlin mit dem Thema "co:funding! Kreativität gemeinsam finanzieren". Eine Übersicht über die Aktivitäten finden Sie hier: www.kultur-kreativ-wirtschaft.de/KuK/Navigation/Initiative/aktivitaeten.html
Unterstützung
Neben der grundsätzlichen Beratung fördert die Initiative Kultur- und Kreativwirtschaft die Teilnahme an Messen und unterstützt Wettbewerbe, z. B. den German Fashion Film Award (www.german-fashion-film-award.com). Die Regionalbüros bringen die Hilfe vor Ort zu den Interessierten, also auch zu Existenzgründern. So wurde gerade ein neuer Beratungsstandort in Gmünd eröffnet, der sich sehr intensiv mit Existenzgründungen in der Kultur- und Kreativwirtschaft beschäftigt. Die Beratungsstelle bietet u. a. Hilfe bei der Erstellung eines Businessplans an.
Weitere Informationen für alle freischaffenden Künstler, Grafiker, Designer, für Kulturbüros, Verlage, Spieleentwickler - kurz für alle kreativen Menschen, die den Schritt in die Selbstständigkeit wagen wollen - bietet die Website der Initiative Kultur- und Kreativwirtschaft der Bundesregierung: www.kultur-kreativ-wirtschaft.de.