Der Wunsch nach einem eigenen Unternehmen, nach selbstständiger Tätigkeit ist weit verbreitet. Doch längst nicht alle Menschen, die sich mit dem Gedanken an eine Existenzgründung tragen, setzen diesen auch um. Das Institut für Mittelstandsforschung Bonn (IfM Bonn) hat die Gründe dafür untersucht.
Für die Studie wurden Besucher von Gründungsmessen in einem Abstand von 12 Monaten befragt. Demnach hatten
Mit der Studie hat das IfM Bonn (www.ifm-bonn.org) versucht, Faktoren für den Abbruch oder das Verschieben der Gründungspläne zu finden.
Unterschiede gefunden
Die Forscher konnten bei der Auswertung ihrer Befragungen wesentliche Unterschiede zwischen der Gruppe der Gründer, der Aufschieber und der Abbrecher herausarbeiten:
Wichtige Faktoren: Risiko und Wissen
Bei der Auswertung dieser Fakten kamen die Wissenschaftler zu dem Ergebnis, dass vor allem 2 Faktoren den Abbruch oder das Verschieben von Gründungsplänen beeinflussen. Zum einen führt die Angst vor dem Risiko dazu, dass Gründungspläne nicht umgesetzt werden. Zum anderen sind oft Wissensdefizite dafür verantwortlich, dass der Weg in die Selbstständigkeit verschoben oder nicht fortgeführt wird.
Hier kann der Staat, der ein großes Interesse an der erfolgreichen Umsetzung von Gründungsplänen hat, ansetzen. Er kann das Wissen der potenziellen Gründer verbessern und eventuell das Risiko reduzieren.
Die Studie können Sie im Internet herunterladen unter www.ifm-bonn.org/assets/documents/IfM-Materialien-209.pdf